Edelstein-Therapie

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Edelstein-Therapie – die Kraft der Heilsteine

Edelsteine zeichnen sich durch Schönheit, Seltenheit und Härte aus. Sie spielen in der Schmuckherstellung eine wichtige Rolle.
Daher kommt der Begriff Schmuckstein. Als Schmucksteine werden aber nicht nur die eigentlichen Edelsteine bezeichnet, sondern auch andere attraktive Mineralien, teilweise sogar organische Substanzen.

Bei der Edelstein-Therapie werden Edelsteine - aber auch andere Schmucksteine - genutzt, denen man eine Heilwirkung bei der Behandlung körperlicher, psychischer und seelischer Beschwerden zuschreibt. In diesem Kontext werden sie meist als Heilsteine bezeichnet.

Die Geschichte der Heilsteine

In fast allen antiken Kulturen finden sich Hinweise auf eine Verwendung von Edelsteinen zu Heilzwecken. Bereits die alten Assyrer und Babylonier stellten aus Edelsteinen heilende Tinkturen zur Behandlung verschiedener Beschwerden her.

Auch die Schriften des Ayurveda enthalten genaue Anleitungen zur Herstellung von Elixieren, Pulvern oder Pasten aus Edelsteinen. In Europa sorgte vor allem die heilige Hildegard von Bingen für die Verbreitung der Edelstein-Therapie.

Heute wird diese Methode insbesondere von Heilpraktikern, aber auch manchen Ärzten in der alternativmedizinischen Praxis genutzt.

Die Wirkung der Steine

Wie genau die wohltuende Wirkung der Steine entsteht, ist nicht vollständig bekannt. Man geht aber davon aus, dass sie auf die Schwingungen der Kristalle zurückgeht. Atome, die die Kristallgitter der Heilsteine bilden, erzeugen bestimmte Schwingungen, die körpereigene Schwingungen beeinflussen können.

Anders als oft vermutet, sind Steine also keine völlig tote Materie, sondern Objekte, von denen Energie in Form von elektromagnetischer Strahlung ausgeht. Bei den Heilsteinen handelt es sich um Edelsteine, deren besondere Wirkung über viele Jahrhunderte von Menschen erprobt und über Generationen überliefert wurde.

Warum einige Edelsteine über eine Heilwirkung verfügen und andere nicht, konnte bisher noch nicht geklärt werden. Insgesamt werden weit über 300 Edelsteine bzw. Schmucksteine als Heilsteine verwendet.

Bekannte Heilsteine und ihre Einsatzbereiche

Damit ein Heilstein seine positive Wirkung auf den Körper entfalten kann, muss er passend zu den Beschwerden des Patienten ausgewählt werden. Auch Kombinationen mehrerer Steine sind möglich. Zu den Bekanntesten zählen die folgenden:

  • Amethyst: wird eingesetzt bei Konzentrationsproblemen und Störungen des Nervensystems
  • Achat: kommt bei Darmbeschwerden sowie Hauterkrankungen zum Einsatz
  • Rubin: kann bei Herz-Kreislauf-Beschwerden angewandt werden
  • Citrin: wird zur Unterstützung der Entgiftungsfunktion eingesetzt
  • Tigerauge: kommt bei Stress und Stimmungsschwankungen zum Einsatz
  • Bergkristall: unterstützt das Gefäßsystem

Behandlungsmethoden in der Edelstein-Therapie

Grundsätzlich gibt es drei Behandlungsmöglichkeiten bei der Edelstein-Therapie. Die einfachste Form der Therapie mit Edelsteinen ist das Tragen der Steine am Körper. Dabei müssen die Steine nicht direkt an der betroffenen Stelle getragen werden. In der Regel werden ein bis drei Steine in Form von Rohsteinen, Anhängern oder Schmuck wie Edelsteinketten genutzt.

Effektiver ist jedoch das Auflegen auf spezielle Körperstellen. Das kann die betroffene Körperstelle oder eine Reflexzone sein. Durch das Auflegen können sich energetische Blockaden auflösen. Die Behandlungsdauer beträgt meist etwa 30 Minuten. Eine zu lange Anwendung kann zu einer unangenehmen Überstimulation führen. Außerdem werden Edelsteine auch innerlich in Form von Edelsteinwasser eingesetzt. Dafür muss der gewählte Stein für mindestens fünf Stunden in ein Glas Wasser gelegt werden.Anschließend wird der Stein entfernt und das Wasser schluckweise über den Tag verteilt getrunken.

Die Edelstein-Therapie lässt sich gut mit anderen Therapieverfahren kombinieren. Beispielsweise Bachblüten-Therapie, aber auch mit der Kinesiologie oder dem energetischen Heilverfahren Reiki.

Reinigung der Steine

Edelsteine können nicht nur Schwingungen abgeben, sondern auch aufnehmen. Sie laden sich also im Verlauf der Therapie mit den Energien ihres Besitzers auf. Deshalb sollten Heilsteine in regelmäßigen Abständen energetisch gereinigt bzw. neu energetisiert werden.

Dafür sollten die Steine eine halbe Stunde unter fließendem Wasser liegen. Alternativ können manche Edelsteine auch eine Nacht in Meersalz oder einige Stunden in die Sonne gelegt werden.

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