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Kampf dem Krampf und noch viel mehr: Magnesium

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Alle Lebewesen brauchen Magnesium, können es aber nicht selbst herstellen. Sie nutzen deshalb direkt oder indirekt das Magnesium, welches in der Erdkruste vorhanden ist. Hier ist es eines der zehn häufigsten Elemente.

Auch in unserem Körper ist Magnesium nach Calcium, Kalium und Natrium das vierthäufigste Kation. Ein Erwachsener verfügt über etwa 25 g. Davon sind 60 % im Skelett, 30 % in der Muskulatur und nur etwa 1 % im Blut und in der Gewebe-Flüssigkeit zu finden. Es ist an circa 300 Enzym-Reaktionen in unserem Körper beteiligt. Viele allgemeine Stoffwechselprozesse sind deshalb von ihm abhängig.
Dazu gehört die Energie-Bereitstellung für die Zellen, die Zellteilung, die Produktion von Enzymen, Signalstoffen und sonstigen körpereigenen Verbindungen, die verschiedene Körperfunktionen gewährleisten.



Wenn man von Magnesium-Mangel hört, denkt man zunächst an Muskelkrämpfe. Deswegen gilt es auch in erster Linie als Krampf-Mittel. Gerade wegen der Beteiligung an den unterschiedlichsten Enzym-Funktionen kann sich der Magnesiummangel aber auch durch andere Symptome bemerkbar machen.

Auftreten können beispielsweise auch:

  • Ruhelosigkeit, Reizbarkeit
  • Konzentrationsmangel
  • Müdigkeit, Schwächegefühl
  • Kopfschmerzen
  • Herzrhythmusstörungen


Wie häufig Magnesium-Mangel vorkommt, kann gar nicht so leicht beantwortet werden. Manche Wissenschaftler meinen, dass ein wirklicher Mangel höchst selten auftritt. Andere gehen davon aus, dass fast alle Zivilisationskrankheiten auch mit einem Magnesiummangel einhergehen. Das sollte Grund genug sein, auf die Magnesiumversorgung zu achten! Besonders reich sind magnesiumreiche Mineralwässer, Vollkornprodukte, Kürbiskerne, Bananen und … Zartbitterschokolade.

Allerdings darf man auch nicht unbedenklich viel Magnesium zu sich nehmen, weil Überdosierung möglich ist. Sie kann beispielsweise zu Müdigkeit und Pulsverlangsamung führen, aber auch zu Durchfall.