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Holt die Äpfel raus! So verhindern Sie unbeabsichtigtes Nachreifen von Früchten

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Stimmt es, dass gewisse Obstsorten besser getrennt gelagert werden? Ja!

Das liegt am Pflanzenhormon Ethylen, dass zum Beispiel von Äpfeln gasförmig austritt. Liegt eine unreife Frucht daneben, animiert dieser Stoff die Frucht zum Weiterreifen. Daher immer einen Abstand von mindestens einem halben Meter einhalten, es sei denn, man will diesen Reifeprozess absichtlich verkürzen: Möchte man, dass ein Obst schneller nachreift, einfach Äpfel danebenlegen.

Besonders viel Ethylen strömen neben Äpfeln auch Passionsfrüchte und Physalis aus. Ebenfalls starke Ethylen-Ausscheidung findet man z. B. bei Aprikosen, Birnen, Avocados, Feigen, Papaya, Pflaumen, Nektarinen und Pfirsiche, eine mittlere Ausscheidung gibt es bei Tomaten, Bananen, Mangos und Blaubeeren.

Es gibt aber auch Gemüse- und Obstsorten, die besonders empfänglich sind für diese Einflussnahme durch Ethylen: Gurken werden schneller alt, Blattsalat bekommt Flecken und Kartoffeln treiben schneller aus. Weitere ethylen-empfindliche Sorten sind: Auberginen, Blumenkohl, Brokkoli, Chicoreé, Erbsen, Bohnen (grüne), Kürbisse, Karotten, Paprika, Petersilie, Rosenkohl und Wassermelonen.

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