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Fitter und energiegeladener: Nehmen Sie Ihren Stoffwechsel in den Blick!

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Es sind 3 große Gruppen von sogenannten Makronährstoffen, die unsere tägliche Ernährung maßgeblich prägen

Proteine (Eiweiß), Fette und Kohlenhydrate. In verschiedenster Zusammensetzung kommen sie auf den Teller:

Kohlenhydrate in Form von Brot, Brötchen oder anderen Backwaren aus Mehl, Kartoffeln, Reis, aber auch die Haferflocken zum Frühstück. Auch Gemüse enthält viele Kohlenhydrate. Fette gibt es in pflanzlicher Form, denken wir an die Öle in Nüssen, Samen wie Kürbiskernen oder Sonnenblumenkernen oder Früchten wie Oliven. Tierische Fette nehmen wir beispielsweise als Butter, Sahne oder Schmalz zu uns – falls wir nicht Vegetarier oder Veganer sind, versteht sich. Ebenfalls ist tierisches Fett in Fleisch- und Wurstwaren oder deutlich sichtbar auch in fetten Fischen wie Makrele oder Lachs zu finden. Auch bei Proteinen gibt es pflanzliche und tierische Eiweiße, aus pflanzlichen Quellen beispielsweise Hülsenfrüchten wie Bohnen, Erbsen und Linsen oder tierisch in Form von Fleisch oder Milchprodukte wie Quark, Käse & Co.

 

Damit der Körper diese Makronährstoffe aufspalten und verwerten kann, laufen vielschichtige biochemische Prozesse ab – eine bedeutende Rolle spielt dabei unsere Darmflora, also die Gesamtheit und Vielartigkeit unserer Darmbakterien. Sie sorgen dafür, dass Makronährstoffe dem Körper die notwendige Energie liefern können.

Welche Rolle spielt Biotin?

Ein entscheidender Faktor in diesem Geschehen ist Biotin, früher auch als Vitamin H bezeichnet. Dieser Stoff ist bedeutend für alle Schleimhäute in unserem Körper, die Darmschleimhaut inbegriffen. Diese Schleimhaut hat eine große Bedeutung für die Gesundheit, denn sie ist die Heimat unserer Darmbakterien, also der Darmflora oder besser gesagt unseres Mikrobioms (die alte Bezeichnung „flora“ weist irreführenderweise auf etwas Pflanzliches hin).

Neben der Bedeutung für die Darmschleimhaut und alles, was damit zusammenhängt, hat Biotin noch weitere wichtige Aufgaben: Unter anderem trägt es zu einem normalen Stoffwechsel von Makronährstoffen bei, ohne die die Zellen unseres Körpers nicht arbeiten könnten. Das Gehirn würde nicht funktionieren, ebenso das Immunsystem. Auch unsere Muskeln wären nicht leistungsfähig – kurz und knapp: normales Leben wäre nicht möglich. Fett, Proteine und Kohlenhydrate stillen unseren Hunger, liefern also wichtige Bausteine für unseren Körper und Energie.

Wo ist Biotin enthalten und wieviel davon braucht man pro Tag?

Biotin ist zwar in vielen Nahrungsmitteln enthalten, allerdings nur in sehr kleinen Mengen.
Zum Beispiel sind in je 100g enthalten: Trockenhefe (200 μg), Rinderleber (103 μg), Eigelb (50 μg), Haferflocken (20 μg) oder Walnüsse (19 μg). Der genaue Bedarf ist gar nicht bekannt. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hält 30–60 μg/Tag für die angemessene Zufuhr bei gesunden Erwachsenen. Neben Nahrungsmitteln gibt es auch Nahrungsergänzungsmittel, die Biotin enthalten und die Zufuhr bereichern können.

1 Biotin trägt zu einem normalen Stoffwechsel von Makronährstoffen bei
2 Biotin trägt zur Aufrechterhaltung einer normalen Darmschleimhaut bei
3 www.bfr.bund.de/de/health_claims-9196.html