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Das Schneetreten

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Aus kalt mach warm

Sicherlich kennt der eine oder andere das berühmte Tautreten, doch auch im Winter braucht man auf das gesunde Ritual nicht verzichten. Alles, was Sie dazu brauchen sind frisch gefallener Schnee, ein paar warme Kuschelsocken, ein Frottee-Handtuch – und gerade am Anfang, etwas Überwindung.

Wenn man es richtig macht und nicht übertreibt, ist Schneetreten eine anregende, erfrischende Angelegenheit, die Ihnen im Nachgang sogar richtig warme Füße bescheren wird. Es regt den Kreislauf an, fördert die Durchblutung von Fuß und Bein und härtet ab. Außerdem stärkt es Ihre Immunabwehr, hilft gegen Ermüdung, bei manchen sogar gegen chronische Kopfschmerzen oder starke Schweißbildung an den Füßen.

 

Wer sollte auf´s Schneetreten verzichten?

Wenn Sie an Nieren- oder Blasenerkrankungen, Infektionen der Harnwege oder arteriellen Durchblutungsstörungen leiden oder auch gerade ihre Monatsblutung haben, sollten Sie auf Schneetreten besser verzichten. Wer sich diesbezüglich unsicher ist, sollte am besten vorher einen Arzt oder Heilpraktiker fragen, ob das kalte Vergnügen sich mit der persönlichen Gesundheitssituation verträgt.

Wie es geht

Liegt frisch gefallener Schnee (Vorsicht: bei verharschtem Schnee kann es zu Schnittverletzungen kommen), einfach Schuhe ausziehen und eine Weile mit nackten Füßen im weichen Schnee waten – allerdings nur, wenn die Füße vorher schön warm sind. Geübte Schneetreter können hier bis zu 3 Minuten verkraften, Anfänger sollten nur so lange barfuß im Schnee unterwegs sein, bis es unangenehm wird. Danach: Füße abtrocknen und warm einpacken (dicke Socken und/oder muckelige Bettdecke).

Ab dem Frühling kann man dann wieder mit dem gleichen Prinzip den morgendlichen Tau auf feuchtem Gras für ein erfrischendes Tautreten nutzen.

Quellen: