Aroma-Therapie

Der Begriff Aromatherapie wird erst seit 1936 gebraucht – dem Jahr des Erscheinens des gleichnamigen Buches des französischen Chemikers René Gattefossé. Hier stellt er die Ergebnisse seiner Experimente mit Pflanzenessenzen in Parfüms und Kosmetika und deren Heilwirkungen vor.
Genutzt werden überwiegend ätherische Öle, also sehr stark flüchtige Pflanzenöle. Sie stimulieren über die Riechzellen den Riechnerv, der den Impuls in das Limbische System unseres Gehirns weiterleitet. Da das Limbische System wichtige Schaltstelle verschiedener Steuermechanismen ist und hier v.a. Gefühle, Gedächtnis, aber auch Vitalfunktionen reguliert werden, können sich ätherische Öle sehr vielfältig auswirken.