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Die Schilddrüse – Über- oder Unterfunktion machen unterschiedlichste Beschwerden

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Sie fühlen sich einfach nicht fit?

Dazu kommen möglicherweise auch noch Schlafprobleme, Herzrasen, Nervosität, Gewichtsveränderungen, obwohl sich die Lebensweise nicht geändert hat? Heutzutage denkt man dabei meist an ein Burnout oder aber Symptome der Wechseljahre oder des fortgeschrittenen Alters. Möglich ist das natürlich, aber es lohnt sich in solchen Fällen, auch die Schilddrüsenfunktion überprüfen zu lassen.
Die Schilddrüse ist eine Hormondrüse, deren Funktion eng an das Nervensystem und auch andere Hormondrüsen gekoppelt ist. Probleme mit der Schilddrüse führen deshalb oft zu psychischen Beschwerden und können sich ganz ähnlich wie ein Burnout äußern. Andererseits kann Dauerstress auch die Schilddrüsenfunktion beeinträchtigen. Eine Schilddrüsenüberfunktion wird als Hyperthyreose bezeichnet, eine Schilddrüsenunterfunktion ist die Hypothyreose.
Verschiedene Blutwerte geben dem Arzt Hinweise darauf, ob und gegebenenfalls welche Schilddrüsen-Funktionsstörung vorliegt.

Hashimoto – eine entzündliche Schilddrüsenerkrankung auf dem Vormarsch

In der westlichen Welt nehmen Allergien und so genannte Autoimmun-Erkrankungen zu: Das Immunsystem, welches unseren Körper vor Krankheitserregern schützen soll, „übertreibt“ es und richtet sich auch gegen harmlose Stoffe (Allergien) oder gar gegen körpereigene Zellen und Strukturen. Letzteres bezeichnet man als Autoimmun-Erkrankung.
Auch Zellen der Schilddrüse können vom eigenen Immunsystem irrtümlich als schädlich eingestuft und deshalb bekämpft werden. Das ist der Mechanismus, der der Hashimoto-Thyreoiditis zu Grunde liegt, einer Autoimmun-Erkrankung, die zu einer schleichenden Entzündung von Schilddrüsen-Gewebe führt.
Dabei hat jede Hashimoto-Erkrankung ihr eigenes Gesicht - jeder Betroffen hat seine ganz individuellen Beschwerden. Deshalb wird die Erkrankung oft erst sehr spät erkannt und mit Burnout, Wechseljahresbeschwerden oder normalen Alterungsprozessen verwechselt.
Insbesondere Frauen über 50 sind betroffen.
Man schätzt, dass ca. 20-30 % der Bevölkerung durch ihre Erbanlagen dazu neigen, an Autoimmun-Erkrankungen wie Hashimoto zu erkranken. Aber nicht jeder erkrankt! Umweltfaktoren, hormonelle Umstellungsphasen (Wechseljahre), anhaltender Stress und Vitamin- oder Mineralstoffmangel (Selen!) spielen eine wichtige Rolle.

Heiß diskutiert wird das Thema Jod. Nach jahrelangen Untersuchungen und Erfahrungen, z. B. durch den Berliner Professor Dr. med. Jürgen H. Hengstmann, mehren sich die Hinweise darauf, dass eine höhere Jod-Aufnahme bei entsprechend empfindlichen Menschen zu einer Zunahme der Schilddrüsen-Erkrankungen führen kann und für diese Menschen Jod-Meidung hilfreich ist.
Diese Feststellung soll jedoch keinesfalls dazu führen, grundsätzlich Jod zu meiden – immerhin braucht es unsere Schilddrüse dringend, um überhaupt funktionieren zu können, und wir leben nun einmal in einer Jod-Mangel-Region.

Es gilt also auch hier: Das individuell richtige Maß ist entscheidend!

Schilddrüsen-Erkrankungen müssen immer abgeklärt werden. In leichten Fällen können Nach Absprache mit einem Arzt homöopathische Kombinationspräparate wie Thyreo-Pasc® genutzt werden die Schilddrüsen-Funktion sanft zu regulieren. In anderen Fällen ist jedoch die Einnahme von Schilddrüsenhormonen sinnvoll und nötig.

Folgende homöopathische Wirkstoffe können Sie unterstützen:

Blasentang (Fucus vesiculosus)
- der Schilddrüsen-Anreger
unterstützt bei:

  • Vergrößerung der Schilddrüse
  • schilddrüsenabhängigen Wechseljahresbeschwerden

Gerösteter Meerschwamm (Spongia) 
- der Schilddrüsen-Schwamm
unterstützt bei:

  • Schilddrüsen-Funktionsstörungen
  • Herzbeschwerden, -klopfen

Virginischer Wolfsfuß (Lycopus virginicus)
- der Kropf-Widersacher
unterstützt bei:

  • Kropf
  • hohem Blutdruck
  • Herzrasen

Tipps bei Problemen mit der Schilddrüse

  • Verschiedene Blutwerte geben Hinweise darauf, ob eine Schilddrüsen-Überfunktion (Hyperthyreose), Schilddrüsen-Unterfunktion (Hypothyreose) oder entzündliche Veränderungen vorliegen
  • In vielen Fällen ist die Einnahme von Schilddrüsenhormonen sinnvoll und nötig.
  • Oft können homöopathische Kombinationspräparate (Thyreo-Pasc®) genutzt werden um die Schilddrüsen-Funktion sanft zu regulieren
  • Eine vermehrte Jod-Zufuhr kann die Schilddrüsenfunktion ankurbeln. In Einzelfällen ist Jodzufuhr jedoch ungünstig – lassen Sie sich beraten!
  • Wenn Sie unter Stress leiden, sorgen Sie für eine bessere Stress-Bewältigung.
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