Komplexmittel-Homöopathie

Da es oftmals schwierig ist, ein genau passendes Mittel aus der Vielzahl von möglichen homöopathischen Stoffen herauszufinden, wurden schon zu Lebzeiten Hahnemanns (1755-1843) gelegentlich Doppelmittel eingesetzt. Daraus entwickelten sich später die Komplexmittel. Sie enthalten verschiedene Einzelmittel, die in die gleiche Wirkungsrichtung gehen und sich bei einer bestimmten Organerkrankung bewährt haben. Die Zusammensetzungen der Komplex-Präparate sind meist das Ergebnis praktischer Beobachtungen und jahrzehntelanger Erfahrungen. Der Vorteil der Homöopathie mit Komplexmitteln ist, dass die Präparate, ähnlich wie nicht-homöopathische Arzneimittel, nach dem Beschwerdebild eingesetzt werden können. In diesen Komplex-Präparaten werden Einzelstoffe eingesetzt, die sich in ihrer Wirkung gegenseitig ergänzen, bzw. unterstützen. Friedrich H. Pascoe, der Großvater des heutigen Geschäftsinhabers Jürgen F. Pascoe, gründete bereits 1896 die Mellinghoff´sche Apotheke in Mülheim an der Ruhr. Da Friedrich Pascoe sehr an den medizinischen Strömungen seiner Zeit interessiert war, stand er auch in engem Kontakt zu dem evangelischen Pastor Emanuel Felke. Gemeinsam erfanden sie die Komplexmittelhomöopathie (z. B. die Similiaplexe) und erforschten die Wirkung von pflanzlichen und homöopathischen Präparaten. 1918 entstand in Giessen schließlich die Firma „Apotheker Friedrich Pascoe – Pharmazeutische Präparate“.
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